Stärken

#11 Was hast du drauf?

Shownotes

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Episode #4 4 coole Wege, wie du deine Stärken findest.
Episode #6 Die Schätze deiner Vergangenheit. Wie du in deiner Vergangenheit deine Stärken findest.

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Wenn du die letzten Folgen dieses Podcast schon gehört hast, dann hast du schon einige Stärken und wertvolle Erfahrungen deiner Vergangenheit kennengelernt.

Vorausgesetzt natürlich, dass du die Tipps und Wege auch umgesetzt hast. 😉

Wenn nicht, dann ist das nicht schlimm. Du kannst es jederzeit nachholen. Leider wirst du mit den Erkenntnissen nur beschenkt, wenn du es auch selbst umsetzt.

Ja, das macht Arbeit. Aber es lohnt sich. Wenn du sie schon umgesetzt hast, HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH. Das ist echt großartig. Ich bin total gespannt auf deine Erkenntnisse.

Wenn du Lust hast, würde ich mich total freuen, wenn du mir eine Nachricht schickst und mir erzählst wie dir die bisherigen Tipps und Wege zum Finden deiner Stärken und Erkennen deiner bisherigen Erfahrungen geholfen haben.

Ich spreche hier besonders von der Episode #4 mit dem Titel „4 coole Wege, wie du deine Stärken findest“ und der Episode #6, in der es darum ging wie du die Schätze deiner Vergangenheit erkennst.

Heute geht es um ein ähnliches Thema. Bzw. ergänzt es die bisherigen sehr gut.

Heute geht es darum, was du eigentlich drauf hast. Es geht um dein Wissen und deine Fertigkeiten.

Und ich zeige dir einen Weg, wie du herausfindest, welches theoretische Wissen und welche praktischen Fertigkeiten du bisher in deinem Leben gesammelt hast.

Die meisten Menschen, die bereit sind hierin Zeit zu investieren, können damit einen richtig großen Schatz bergen. Meistens kommt es hier zu richtig vielen WOW-Momenten und Erkenntnissen von „Cool, DAS habe ich alles drauf?!“.

Worüber wir schon in den letzten Folgen gesprochen haben ist, dass nicht ein Ereignis einen Wert per se schafft, sondern die Bedeutung, die du ihm gibst.

Ich kann dir nur nochmal sagen oder dich nochmal einladen dich öfters zu fragen „Was ist der Wert dieser Erfahrung?“.

Vergangene Lebensabschnitte bekommen so oft eine ganz andere Bedeutung.

Frage dich also gern regelmäßig:

  • Was kann ich daraus lernen?
  • Was ist das Geschenk?
  • Wofür ist das gut?

Wenn du bereit bist die Erfahrungen deines Lebens, und ja, auch die Schmerzhaften, tiefer zu erforschen. Dann zeigt sich hinter vielen oft ein tieferer Sinn.

Was daraus resultiert ist so schön. Denn wenn du erkennst, dass so viele Erfahrungen, auch so viele schmerzhafte, in deinem Leben für etwas gut waren. Dann entwickelst du ein tieferes Vertrauen ins Leben.

Das hilft dir nicht nur die vielen Geschenke deiner Vergangenheit auszupacken. Es hilft dir auch zukünftigen Geschehnissen zu vertrauen.

Es wird dir in der Zukunft, wenn dir Dinge passieren, die die Angst machen, die weh tun, die dich verzweifeln lassen, helfen, stärker zu vertrauen. Und dieses vertrauen trägt dich, je stärker es ist, auch durch die dunkelsten Momente deines Lebens.

Je öfter du diese Erfahrungen untersuchst und je mehr dieser Erfahrungen, positiv und negativ, du untersuchst, desto eher entdeckst du deinen Pfad.

DEINEN Weg, auf dem du dein ganzes Leben lang schon läufst. Dann entdeckst du deine Bestimmung. Deine Berufung. Deine Leidenschaft. Nenn es wie du willst.

Du entdeckst es aber nicht nur dann, wenn du gut genug danach suchst. Du entdeckst es erst dann, wenn du bereit dafür bist.

Das bedeutet, auch wenn du jetzt, trotz intensiver Übungen, deinen Weg noch nicht entdecken kannst, dann heißt dies nicht, dass dort keiner ist.

Es heißt nur, dass du ihn noch nicht sehen kannst. Du hast ihn noch nicht ent-deckt.

Um ihn erkennen oder ent-decken zu können, helfen diese Übungen enorm. Ich wage mich sogar zu sagen, dass sie eine absolute Notwendigkeit darstellen, um den eigenen Weg erkennen zu können.

Vielleicht nicht in genau in der hier vorgestellten Form. Aber wenn du nicht irgendeine Möglichkeit findest, dich zu fragen welche Stärken du hast, welche wertvollen Erfahrungen du in der Vergangenheit gemacht hast und welches Wissen und welche Fertigkeiten du bis zum heutigen Tag entwickelt hast, dann wirst du nie deine Berufung, deine Mission, deine Leidenschaft, wie auch immer du es nennst, finden. Punkt.

Denn mit jeder dieser Fragen sensibilisierst du dich etwas mehr für andere Perspektiven und öffnest daher deine Sichtweise. Du lädst dein Gehirn praktisch ein anders zu denken.

Und wie wir alle wissen. Andere Gedanken führen zu anderen Überzeugungen führen zu anderen Resultaten.

Es ist also nicht so, dass du dir einmal diese Fragen stellst und das ganze Thema dann wieder vergessen kannst. Vielmehr ist es so, dass du lernst deine Gedanken zu lenken und dir daher mit der Zeit immer unbewusster diese Fragen regelmäßig stellest.

Du musst dich irgendwann nicht mehr bei jedem Ereignis fragen „Welches Geschenk könnte diese Situation beinhalten?“. Sondern du wirst diese Frage automatisch denken.

Cool, oder?

Kannst du dir vorstellen wie machtvoll das ist? Und wie das deine Gedanken, deine Überzeugungen, deine Resultate und DEIN LEBEN verändern könnte?

Ok, wir haben also bisher deine Stärken und deine Erfahrungen untersucht. Wie gesagt, du findest diese Episoden unter den Nummern #4 und #6.

Heute widmen wir und also einem dritten Aspekt. Nämlich deinem Wissen und deinen Fertigkeiten.

Hier geht es um Lehrer, Ausbildungen, Fertigkeiten, Sportarten, Bücher, Wissen… Also allem, was du bisher theoretisch gelernt und dir praktisch angeeignet hast.

Egal, ob dies durch einen Lehrer, einen Mentor oder autodidaktisch passiert ist.

Jetzt haben wir schon so lange darüber geredet. Aber ich habe dir noch nicht gezeigt, wie du das nun machen kannst.

Das liegt daran, dass ich dich erstmal etwas heiß aufs Thema machen wollte 😉

Ich hoffe das hat funktioniert.

Also, wie kannst du nun vorgehen, um dein Wissen und deine Fertigkeiten auf eine entspannte, spaß-machende und strukturierte Art und Weise zu erkennen?

Wenn du die Folge #6 schon gehört hast, dann kommt dir das etwas bekannt vor.

Du machst dir (wieder) einen Zeitstrahl und teilst ihnen in von deiner Geburt bis Heute in 5-Jahres-Abschnitte ein.

Zu jedem Abschnitt fragst du dich anschließend wo bzw. bei wem warst du während dieser 5 Jahre in der Lehre?

Hierzu gehören alle Institutionen, z.B. Kindergarten, Schule, Ausbildung, Studium, Weiterbildung etc. Und auch alle Lehrer. Nimm dieses Wort nicht zu ernst.

Mit „Lehrer“ sind alle Menschen gemeint, die dich etwas gelehrt haben. Das sind Eltern, Lehrer in der Schule, Gesangslehrer, spirituelle Mentoren, Psychotherapeuten, ein besonders wichtiger Freund, deine Großeltern, deine Geschwister, Professoren in deiner Uni oder Ausbilder in deiner Berufsausbildung etc.

Und dazu gehören alle Dingen, mit deren Hilfe du dir etwas autodidaktisch angeeignet hast, z.B. Bücher, Selbstlernkurse, E-Books, Hörbücher.

Wenn du das gemacht hast, ist der erste Schritt erledigt. Du hast nun eine coole Übersicht über die Quellen deines Wissens und deiner Fertigkeiten.

Falls dir nachträglich etwas einfällt, kannst du es jederzeit dazuschreiben. Du wirst wahrscheinlich NICHT alles aufschreiben. Also leg deine Perfektion einfach gleich beiseite. Du brauchst sie hier wirklich nicht 😉

Ok. Jetzt kommt Schritt 2.

Zu jedem dieser Abschnitte fragst du dich nun welches Wissen bzw. welche Fertigkeiten du dort bei den jeweiligen Institutionen,, „Lehrern“ oder autodidaktisch erlernt hast.

Du gehst also alle Abschnitt und innerhalb jedes Abschnittes alle Institutionen, Lehrer etc. Schritt für Schritt durch.

Hier schreibst du nun alles auf, was dir dazu einfällt. Was hast dir jeweils an Wissen angeeignet? Welche Fertigkeiten hast du erlernt?

SCHREIBE ALLES AUF!

Wirklich alles. Du darfst auch hier (wieder) vertrauen, dass die Dinge, die dir einfallen wichtig sind und eine Bedeutung haben.

Und ich meine auch wirklich alles. Auch das vermeintlich Selbstverständliche. Sowas wie laufen lernen oder Mathe lernen oder eine Sprache in der Schule lernen.

Das Hobby, dass du in der Grundschule hattest. Vielleicht den Klavierunterricht, den du als Kind manchmal total scheiße fandst. Dazu gehört auch das, was du im Studium oder in deine Ausbildung gelernt und an Fertigkeiten erlernt hast.

Vielleicht hast du dir auch selbst programmieren oder das reparieren von Computern beigebracht.

Vielleicht gibt es aber auch so unscheinbare Dinge wie Wettbewerbe an denen du vor vielen Jahren teilgenommen hast, Vereinen in denen du Dinge gelernt hast. Total verrückte Interessen, die du mal hattest.

Es geht um das ganze theoretische Wissen und alle praktischen Erfahrungen, die du bis zum heutigen Tag erlernt hast.

Du musst das übrigens nicht alles an einem Tag machen. Wenn du keinen Spaß mehr daran hast, dann leg es beiseite. Dieses Thema ist zu cool, als das du dich damit quälen musst. Nimm dir ruhig mehrere Tage, vielleicht sogar Wochen Zeit.

Mach es lieber gewissenhaft und mit Spaß, anstatt mit Druck und Anspannung.

Wenn du das gemacht hast dann wirst du eine richtig große Ansammlung von DEINEM Wissen und DEINEN Fertigkeiten haben.

Bei vielen Menschen kommt es hier zu totalen WOW-Momenten. Denn zu sehen was man alles drauf hat stärkt total das Selbstbewusstsein. Und bei jedem Menschen kommt hier eine ganze Menge zusammen. Daher ist es auch so wichtig, dass du wirklich ALLES aufschreibst, was du irgendwie bisher gelernt oder erlernt hast.

Wie konzentrieren uns oft darauf, was wir nicht können. Dabei übersehen wir nur oft diese ganzen 1.000 Dinge, die wir bisher schon gelernt haben.

Du darfst dich also erstmal gebührend feiern. Für alles, was DU drauf hast.

Und ich meine das ernst. Klopfe dir auf die Schulter. Das ist großartig. DU bist großartig.

Zum Schluss gehst du die Liste nochmal durch. Bei jedem erlernten Wissen und jeder Fertigkeit fragst du dich nun, welche davon du besonders gut kannst und welche davon nicht alltäglich ist.

Du fragst dich zu jedem Element

  • Was kann ich besonders gut (sei nicht bescheiden)
  • Was davon ist nicht alltäglich? / Was kann nicht Jeder

Für jedes zutreffende Element (Wissen oder Fertigkeit) vergibst du einen Punkt. Wenn du etwas findest, dass du besonders gut kannst, im Vergleich zu allen anderen Elementen, dann vergibst du einen Punkt.

Wenn etwas davon nicht alltäglich ist. Wenn etwas nicht viele Menschen können oder so können, wie du es kannst, dann vergibst du einen Punkt. Wenn beides zutrifft, vergibst du zwei Punkte.

Am Ende suchst du diese mit den meisten Punkten heraus schreibst diese nochmal extra auf.

Wie bei den Stärken und Schätzen deiner Vergangenheit geht es hier nicht direkt darum, wie du DAS alles in ein Business stecken kannst.

Es geht hier darum, dass du erkennst, was dich besonders macht. Dass du dich selbst erstmal anerkennen kannst, was du alles an Wissen und Fertigkeiten hast.